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Branchensoftware zum Selbstanpassen: dx-Plattform öffnet sich für Erweiterungen, KI-Assistenten bauen mit

01 · Mitteilung

Sulgen, 7. November 2026

Sulgen TG, 7. November 2026

Die dxb gmbh öffnet ihre Branchensoftware dx-Plattform für Erweiterungen. Betriebe ergänzen eigene Felder, Datenobjekte, Seiten, Abläufe und Anbindungen an andere Systeme, ohne den Kern der Software zu verändern. KI-Assistenten wie Claude können solche Erweiterungen über das Model Context Protocol (MCP) bauen und testen. Freigeben muss sie immer ein Mensch im Betrieb.

Die dx-Plattform ist die gemeinsame Grundlage von zwölf Branchenlösungen der dxb gmbh, darunter dxGarden für den Garten- und Landschaftsbau, dxMarine für Werften, dxBuild für Baugeschäfte, dxBike für Velowerkstätten, dxService, dxIT und dxProduction. Alle teilen einen Kern mit Aufträgen, Rapporten, Einsatzplanung, Buchhaltung, Lohn und KI-Assistent. Jeder Betrieb arbeitet in einer eigenen Instanz, gehostet in der Schweiz.

Anpassen, ohne den Kern anzufassen

Mit der neuen Schnittstelle für Erweiterungen passt ein Betrieb die Software an seine Abläufe an: eigene Felder und Reiter in Adresse, Beleg und Artikel, Spalten in der Belegliste, Kacheln im Dashboard, eigene Datenobjekte mit Listen und Detailseiten, Menüeinträge und Seiten, Abläufe, die auf Ereignisse oder einen Zeitplan reagieren, Prüfungen vor dem Speichern eines Belegs sowie Anbindungen an andere Systeme.

Erweiterungen können Push-Meldungen, Benachrichtigungen, Aufgaben und Mails mit Vorlage auslösen, Hinweise, Rückfragen und Formulare als Dialog zeigen, PDF-Dokumente erzeugen und am Beleg, Kunden oder Projekt ablegen sowie eigene Auswertungen mit Export anbieten. Zugangsdaten zu anderen Systemen speichern sie verschlüsselt in ihren Einstellungen. Mehrere Änderungen lassen sich als Stapel ausführen, der ganz oder gar nicht gilt. Einfache Wenn-dann-Regeln, etwa «lege eine Aufgabe an, wenn ein Beleg eine bestimmte Bedingung erfüllt», stellt der Regelbaukasten ohne eine Zeile Code zusammen.

KI-Assistenten bauen mit, ein Mensch gibt frei

Jede Instanz bringt einen eigenen MCP-Server mit. Über das Model Context Protocol liest ein KI-Assistent die Referenz der Schnittstelle, legt eine Erweiterung als Entwurf an, erhält Fehlermeldungen mit dem genauen Feld, lässt die Testfälle laufen und legt das Ergebnis zur Freigabe vor. Auf die Daten des Betriebs greift der Assistent mit den Rechten der angemeldeten Person zu, nicht mit mehr.

Erweiterungen können zudem eigene MCP-Werkzeuge mitbringen. Ist eine Erweiterung aktiv, erscheinen ihre Werkzeuge beim KI-Assistenten neben denen der Plattform, mit geprüfter Eingabe und denselben Rechten. Schreibende Werkzeuge laufen zuerst als Trockenlauf und zeigen, was sie ändern würden; jeder schreibende Aufruf steht im Protokoll. Freigeben kann nur eine Administratorin oder ein Administrator in der angemeldeten Sitzung, auf Wunsch nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Sicherheit als Grundsatz

Erweiterungen laufen in einer abgeschotteten Sandbox ohne Zugriff auf Datenbank, Dateisystem oder Netz. Sie lesen und schreiben ausschliesslich über dieselbe Programmierschnittstelle wie die Oberfläche, mit Rechten aus einer Positivliste, die der Betrieb bei der Freigabe gewährt. Verwaltungsrechte erhält eine Erweiterung nie. Braucht sie eine Verbindung nach aussen, etwa zu einem Webshop, gilt das nur für ausdrücklich freigegebene Adressen über HTTPS. Jede Änderung steht im Protokoll mit Erweiterung und Version, eine Erweiterung lässt sich mit einem Klick sperren oder auf die frühere Version zurückschalten.

Bleibt bei Updates erhalten

Anpassungen stecken nicht im Programmcode, sondern liegen als Paket in der Datenbank des Betriebs und sind in jeder Sicherung enthalten. Die Testfälle eines Pakets laufen vor der Freigabe und nach jedem Update der Plattform erneut. Schlägt ein Test fehl, erfahren es die Administratoren sofort, statt dass ein Fehler erst im Alltag auffällt.

Katalog mit offiziellen Paketen und Erweiterungen von Anwendern

Im Katalog stehen offizielle Pakete der dxb gmbh bereit: eine Anbindung an WooCommerce-Shops, die Artikel, Preise und Bestand abgleicht und Bestellungen als Aufträge übernimmt, eine Projektplanung mit Balkendiagramm über Projekte, Aufträge und Aufgaben, eine Karte von swisstopo an Adresse und Beleg mit Parzellen, Bauzonen und Messen von Flächen direkt in die Offerte, eine Firmen- und MWST-Prüfung der Adressen über das UID-Register des Bundes, ein Planviewer für STL- und DXF-Dateien an Aufträgen, Adressen und Artikeln sowie die Pausenecke mit kleinen Spielen. Betriebe teilen eigene Erweiterungen mit einem Knopf, wahlweise mit Firmennamen oder anonym, und bieten sie nach einer Prüfung gratis, zu einem einmaligen Preis oder im Monatsabo an; anonym geteilte Pakete sind gratis. Pakete aus dem Katalog sind digital signiert (Ed25519); die Instanz prüft Signatur und Prüfsumme und installiert jedes Paket zuerst als Entwurf mit Testlauf.

Über die dxb gmbh

Die dxb gmbh ist ein Schweizer Softwarehaus in Sulgen im Kanton Thurgau, gegründet 2015. Sie entwickelt die Branchensoftware der dx-Plattform, lokale KI für Firmen, deren Daten im Haus bleiben müssen, und individuelle Software. Dazu kommen KI-Beratung, Microsoft 365, Server, Netzwerk, Hosting und Telefonie für KMU in der Ostschweiz.

Medienkontakt

dxb gmbh, Daniel Bohl, Geschäftsführer
Bädlistrasse 89, 8583 Sulgen
Telefon 071 508 16 16
info@dxb.ch